Wie ernähre ich mich richtig?

Wie ernähre ich mich richtig?

Zubereitungstipps bei der Ernährung

Zerkleinern Sie Gemüse und Obst erst kurz vor der Zubereitung, damit die wertvollen Enzyme und Vitamine erhalten bleiben. Verwenden Sie wenig Essig und Zitronensaft. Eine Salatsoße kann z. B. mit pflanzlichem Öl, frischen Kräutern und Gewürzen zubereitet werden.

Dünsten Sie Gemüse nur kurz an, um wertvolle Vitamine und Enzyme nicht zu schädigen. Auch das Kochwasser ist z. B. für eine Soße mit zu verwerten, da die meisten Mineralstoffe und Vitamine schnell in Lösung gehen und sich somit im Kochwasser ansammeln.

Verzichten Sie auf die Zubereitung von Speisen in der Mikrowelle.

Zum Braten eignen sich am besten spezielle Bratfette, z. B. „Rapsöl zum Braten“. Verwenden Sie niemals kalt gepresste Pflanzenöle zum Braten, denn je mehr ungesättigte Fettsäuren ein Öl enthält, desto hitzeempfindlicher ist es, und umso schlechter eignet es sich zum Braten. Bei einer bestimmten Temperatur beginnen Öle zu brennen (Rauchpunkt) und verändern sich in ihrer Struktur. Dadurch entstehen stoffwechselbelastende Stoffe.

Ergänzung der Nahrung, ganz natürlich

Gerade im säurelastigen Alltag und in einer Entschlackungskur reicht die Ernährung allein durch Deckung des täglichen Vitalstoffbedarfs nicht aus. Eine Nahrungsergänzung sollte so natürlich wie möglich zusammengesetzt sein, damit sie vom Körper optimal resorbiert bzw. verwertet werden kann. Das basenbildende, omnimolekulare 100-Pflanzen-Lebensmittel WurzelKraft® bietet mit jedem Löffel die grenzenlose Vielfalt der Natur und ergänzt unsere Ernährung hervorragend natürlich.

GB LogoDie in der WurzelKraft® enthaltenen Mineralstoffe wie Zink, Kalzium u. a. dienen z. B. als unverzichtbare Nierenhelfer für die tägliche Säure-, Schlacken- und Salzausscheidung.

Begleitende Maßnahmen zur Ernährungsumstellung:

  • Gymnastik und ausreichend Bewegung an der frischen Luft fördern die Durchblutung, beschleunigen den Schlackenabtransport, regen den Stoffwechsel an und steigern die Sauerstoffaufnahme.
  • Durchführung eines regelmäßigen Muskeltrainings ohne Überanstrengung
  • Basische Körperpflege zur Entschlackung und Entsäuerung, um den Stoffwechsel regelmäßig zu entlasten
  • Bürstenmassagen in Ausscheidungsrichtung morgens nach dem Aufstehen regen Kreislauf und entlastende Ausscheidungen an
  • Ausreichend Schlaf, denn während des Schlafes finden im Körper wichtige Reinigungs- und Regenerierungsprozesse statt.
  • Erlernen von Entspannungstechniken, Yoga, Autogenes Training, Muskelentspannung
  • Warm-kalte Wechselduschen
  • Basische Einläufe, ggf. Darmsanierung

Was Sie meiden sollten

Schränken Sie in Ihrer Ernährung den täglichen Verzehr von tierischem Eiweiß ein, denn zuviel tierisches Eiweiß übersäuert den Organismus und erhöht die Cholesterin- und Harnsäurewerte. Essen Sie Fleisch, Fisch oder Wurst von hochwertiger Qualität, aber selten!

Das ungesündeste Fleisch für die Ernährung ist das Schweinefleisch. Bedenken Sie, dass Sie gerade mit konventionellem Fleisch zusätzlich zu den Säuren auch noch Gifte wie Antibiotika und synthetische Hormone zu sich nehmen.

Setzen Sie Ihre Mahlzeit so zusammen, dass Sie eine große Gemüse- und Beilagenportion und nur eine kleine Fleisch- oder Fischmenge verzehren und nicht umgekehrt. Fleisch oder Fisch ist einmal pro Woche, wie früher der Sonntagsbraten, ein wirklicher Genuss.

Ihre Eiweißbedarf können Sie besser über pflanzliche Lebensmittel, wie Nüsse, Süße Mandeln, Amarant, Hirse, Quinoa, Buchweizen, Grün- und Rosenkohl oder in Maßen auch über getrocknete Algen und Hülsenfrüchte decken.

Verzehren Sie Milch und Milchprodukte nur in Maßen oder verzichten Sie darauf! In Industrieländern werden Milch und Milchprodukte zur Haltbarkeitsverlängerung sehr hoch erhitzt. In einer zur Haltbarkeitsverlängerung wärmebehandelten Milch sind die für den Körper wichtigen Inhaltsstoffe nicht mehr verwertbar. Darüber hinaus wirkt diese Milch in unserem Organismus sogar als Kalziumräuber, da zur Verstoffwechslung, z. B. Kalzium, aus unseren eigenen Knochen oder Zähnen mobilisiert werden müssen. Zu beobachten ist, dass deshalb in unseren Breitengraden häufig Karies und Osteoporose auftreten. Ganz anders ist das bei vielen Völkern Afrikas, die selten oder gar keine Milch in Ihrem Ernährungsplan haben, aber starke Zähne und Knochen. Kuhmilch verschleimt auch die Lymphe, wie es bereits Professor Wendt in seinem Buch beschrieben hat.

Ersetzen Sie Kuhmilch durch Soja-, Mandel- oder Reismilch. Die Universität in Heidelberg hat herausgefunden, dass nur 55 % der Mitteleuropäer Kuhmilch vertragen. Kuhmilch enthält etwa 25 verschiedene Eiweißstoffe, die gerade in Kombination mit Zucker und Weißmehl zu allergischen Reaktionen führen können.

  • Gute pflanzliche Kalziumquellen sind grüne Gemüse, Beerenfrüchte, Nüsse und Trockenfrüchte.
  • Auch der Käsekonsum sollte eingeschränkt werden. Käsesorten aus Rohmilch, besonders Ziegen- und Schafskäse, die im Naturkostladen oder Reformhaus erhältlich sind, sollten bevorzugt werden.
  • Wurstwaren und Käseprodukte lassen sich hervorragend durch rein pflanzliche Aufstriche ersetzen. Empfehlenswert sind vegetarische Brotaufstriche gekauft oder selbstgemacht.
  • Schränken Sie auch Ihren Brotkonsum auf maximal ein bis zwei Scheiben pro Tag ein, da auch ein Übermaß an Getreide, besonders an Weißmehlprodukten, den Körper übersäuert.
  • Vermeiden Sie raffinierten, weißen Zucker und Süßwaren! Schränken Sie den Konsum von tierischen Fetten ein (Schmalz, fettes Fleisch und Wurstwaren), und meiden Sie gehärtete Fette (Fertigwaren, Margarine, Schokolade etc.).
  • Verzichten Sie in Ihrer Ernährung weitestgehend auf Genussmittel wie Süßigkeiten, Limonaden, Bohnenkaffee, Schwarzen Tee, süße und alkoholische Getränke, Zigaretten etc.
  • Sollten Sie auf eine Tasse Bohnekaffee oder Schwarzen Tee nicht verzichten wollen, dann trinken Sie diese morgens. Bohnenkaffee kann auch sehr gut durch Getreidekaffee oder Kräutertee ersetzt werden.
  • Kräuter- und schlackenlösende Tees sollten Sie vorwiegend in der ersten Tageshälfte bis hin zum frühen Nachmittag trinken. Am späten Abend kann eine Tasse schlackenlösender Tee in Kombination mit ein bis zwei Teelöffeln eines pflanzlichen Lebensmittels, z. B. WurzelKraft®, getrunken werden.

Wasser – Quelle des Lebens

Zu einer gesunden und vollwertigen Ernährung gehört Wasser.
Trinken Sie kohlensäurefreies, energiereiches, mineralstoffarmes und körperwarmes Wasser. Sie benötigen davon etwa 1 – 1,5 l pro Tag! Der menschliche Körper besteht zu etwa 70 % aus Wasser, und alle Stoffwechselvorgänge im Körper funktionieren mit diesem Medium. Fehlt es an Wasser, mangelt es an Saftflüssen, danach an Energieflüssen, und bald stellt sich ein Energiedefizit im Organismus ein.

Die täglich benötigte Wassermenge hängt neben individuellen Bedürfnissen von unserer Kostzusammenstellung ab. Gemüse und Obst enthalten oft mehr als 90 % Wasser. Deshalb benötigen Vegetarier weniger zusätzliche Flüssigkeit als Personen, die eine Zivilisationskost mit viel Fleisch, Fett, Zucker und Salz zu sich nehmen.

Auch Faktoren wie hochintensives Muskeltraining und schwere körperliche Arbeit haben Einfluss auf die täglich benötigte Wassermenge. Im Alter lässt das Durstgefühl meist nach. Trotzdem ist auf eine ausreichende tägliche Flüssigkeitszufuhr zu achten.

Neben Quellwasser eignen sich verschiedene in Flaschen angebotene Stille Wasser zur Deckung unseres täglichen Wasserbedarfes.

Konzentrierte Säfte oder Limonaden sind bereits hoch abgesättigte Flüssigkeiten. Sie können daher nicht mehr die natürliche Funktion des Wassers, nämlich Stoffwechselendprodukte aufzunehmen, zu verdünnen oder auszuschwemmen, wahrnehmen.

  • Trinken Sie daher größere Flüssigkeitsmenge mindestens eine Stunde vor oder nach einer Mahlzeit.
  • Vermeiden Sie das reichliche Trinken zu den Mahlzeiten.
  • Es ist mit Schmutzteilen abgesättigt und hat keine Kapazitäten mehr frei, weitere Bestandteile aufzunehmen und an sich zu binden.
  • Zum Vergleich:  Man bekommt auch mit schmutzigem Spülwasser keinen Teller sauber.
  • Zu viel Flüssigkeit zu den Mahlzeiten verdünnt die Magensalzsäure sowie sonstige Verdauungssäfte und behindert damit eine optimale Verdauung. Dieser Verdünnungseffekt bewirkt, dass die Nahrung nur noch unvollständig aufgespalten wird und schädliche Bakterien in der Nahrung nicht ausreichend abgetötet werden. Die Folge ist, dass unverdaute Eiweiße zu faulen und verdaute Kohlenhydrate im Darm zu gären beginnen und sich leberbelastende, giftige Stoffwechselprodukte bilden, die den Organismus nachhaltig negativ beeinflussen.
  • Neben Wasser, Kräutertees und Gemüsesäften eignet sich ein Glas Obstsaft pro Tag, am besten als Schorle im Verhältnis ein Teil Saft und drei Teile Wasser gemischt, zur täglichen Flüssigkeitsversorgung.
  • Trinken Sie nicht zuviel Obstsaft über den Tag, da es sonst zu Gärungen im Darm kommen kann.
  • Beim Kauf von Säften sollte generell darauf geachtet werden, dass es sich um hundertprozentige Direktsäfte ohne Zuckerzusatz handelt.

nach Peter Jentschura