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Ganzheitliches Augentraining


Gutes Sehen nützt! Wer scharfsichtig ist, hat den Durchblick und die Übersicht. Wer einsichtig ist, erkennt, dass insbesondere die Bildschirmarbeit und der meist konstante Blick auf die Mattscheibe in der Freizeit stark zugenommen haben und die Augen strapazieren. Die Folge: Die Wartezimmer in den Praxen der Augenärzte sind überfüllt. Weit überdurchschnittlich häufig kommen Patienten mit trockenen Augen zu den Augenärzten und die Sehkraft nimmt schneller als früher ab. Immer stärkere Brillen werden gebraucht.


Augentraining schützt, aber ist es der einzige Weg, der sich bietet, sich auf Sehhilfen und künstliche Tränenflüssigkeit zu verlassen? Wo gibt es Alternativen, die das Augen selbst kräftigen und für die vielfältigen Ansprüche und Belastungen stärken? Wie hält man das Auge fit für die Anforderungen im Beruf und im täglichen Leben? Das Augentraining, das vor ca. 100 Jahren von Dr. Bates, einem erfahrenen Augenarzt entdeckt und in die Praxis umgesetzt wurde, doch auch jahrzehntelang mit viel Skepsis beobachtet wurde, ist jetzt allgemein ins Blickfeld gerückt.


Wichtige Säulen sind hierbei: Augengymnastik
Trainingsbrillen: Rasterbrillen,
Farbbrillen
Ernährungshinweise
Entspannungsübungen
Imaginationen
Aktivierung der rechten und linken Hirnhemisphäre


Inzwischen sind die Forschung und zugleich die Entwicklung weiter gegangen. Namhafte und weltweit bekannte Wissenschaftler auf dem Gebiet der Augenheilkunde wie Prof. Dr. Roberto Kaplan, Wien, Dr. Jacob Liberman, Janet Goodrich, Jeramias Weser haben in groß angelegten Studien bewiesen, dass man die Augen und zugleich die Sehkraft stärken kann. Auf diesen Erkenntnissen beruht das ganzheitliche Augentraining.


1999 brachte die Arbeitskammer Bremen eine umfassende Studie über die wesentlichen gesundheitlichen, rechtlichen, technischen, ergonomischen und arbeitsorganisatorischen Fakten heraus. Es zeigte sich, dass die Arbeit am Bildschirm die Augen in einem höheren Maße als bisher vermutet belastet. Kopfschmerzen, Verspannungen im Schulterbereich, Rückenprobleme stehen gleichzeitig in direktem Zusammenhang mit der intensiven Arbeit am Computer.


Die Erfahrung ist, dass die Belastung unserer Augen durch die Bildschirmarbeit unglaublich hoch ist. Dazu kommen häufig noch falsche Ernährung, Bewegungsmangel und Stress. Durch die Dauerbelastung werden die Augen einseitig überfordert, die Sehschärfe lässt nach, Kopf und Rücken schmerzen. Ernste Gesundheitsprobleme schleichen sich ein und damit häufen sich Erkrankungen und die Krankmeldungen in den Betrieben.


Fitness für die Augen. Durch das Augentraining kann im Ansatz vorgebeugt werden. Das wurde inzwischen von mehreren Universitäten wissenschaftlich bewiesen. Die Universität Bochum stellte z. B. fest, dass kreislaufstärkende Übungen beim Augentraining die Sauerstoffversorgung der Augen steigern. Das Training kräftigt außerdem die Augenmuskulatur, verbessert die Durchblutung und damit die freie Mikrozirkulation in den Augen. Damit werden zugleich die vier Sehfunktionen – Sehschärfe, räumliches Sehvermögen, Kontrastempfindlichkeit und Bewegungssehen – gestützt und verbessert. Die Methoden des ganzheitlichen Sehtrainings wurden bereits mit Preisen ausgezeichnet, da sie Sehfunktionen gezielt stärken und verbessern. Bei der konsequenten Anwendung in Betrieben hat sich gezeigt, dass die Leistungen der Mitarbeiter steigen, die Belastungen vermindert und Ausfallzeiten durch Überlastungen verringert werden. Ganzheitliche Trainingsprogramme für die Augen wirken sich sowohl für den Betrieb wie auch für die einzelnen Mitarbeiter positiv aus.


Entspannungsübungen für die Augen


Palmieren
Die Hände werden so lange gerieben, bis sie angenehm warm sind. Dann werden sie weich über die geschlossenen Augen gelegt, damit sie sich entspannen können.


Nah-Fernschwung
Im Wechsel einen Gegenstand in der Nähe anschauen und einen Gegenstand in der Ferne, damit die Muskulatur der Augen gefordert wird.


Blinzeln
Die Augen werden zu schmalen Schlitzen verengt, wie man es automatisch macht, wenn man klarer sehen will.


Dehnen und strecken
Es entspannt die ganze Körpermuskulatur, die sich bei dem langen Sitzen häufig verkrampft und verspannt.


Schwingen
Im Stehen Kopf und Schultern nach rechts und links drehen. Die Arme schwingen dabei wie die Schaukeln eines Kettenkarussels. Die Ferse des einen Fußes sollte sich dabei von der Erde abheben.


Gähnen
Die Atmung wird wieder vertieft, vermehr wird Sauerstoff zum Gehirn gebracht und die Augen werden durch die Tränenflüssigkeit wieder angefeuchtet.


Augen abklopfen
Rund um die Augen sind Ringmuskeln, die sich bei der einseitigen Tätigkeit verspannen. Dadurch werden die Augen weniger gut durchblutet, und die Nährstoffe gelangen nicht in ausreichendem Maße hinein.


Gesichtsmassage
Das ganze Gesicht – auch den Bereich der Haare – regelmäßig abklopfen. Durch Stress verspannt sich die ganze Kopfhaut.


Kopf hängen lassen
Das Gehirn braucht besonders viele Vitamine, Mineralien, Sauerstoff und Aufbaustoffe. Das Herz kann diese Stoffe leichter in den Kopf bringen, wenn er entspannt hängt.


Augenakupressur
Rund um die Augen sind mehrere Punkte, die die Sehkraft stärken und darüber hinaus auch einen positiven Einfluss auf innere Organe haben.


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