Testen Sie, ob Ihr Organismus mit Schwermetallen belastet ist. Auch Mineralstoffmangel lässt sich in den Haaren nachweisen.
Cadmium, Nickel, Blei, Quecksilber und viele weitere Elemente aus der belasteten Umwelt können bei zu hoher Konzentration in unserem Körper gesundheitliche Störungen verursachen. Schwermetalle können sich in unserem Gewebe ablagern. Oftmals geht eine Anreicherung von Schwermetallen im Körper mit einem Zinkmangel einher.
Zink ist an vielen Enzymen beteiligt. Bei Zinkmangel treten oft Hautausschläge auf und die Wundheilung ist verzögert. Auch Haarausfall kann eine Folge von Zinkmangel sein. Ebenso können Depressionen, Lernschwächen aber auch Hyperaktivität auftreten. Außerdem spielt Zink eine wichtige Rolle bei der Entgiftung unseres Organismus. Es aktiviert z. B. die Ablagerung, Speicherung und Ausscheidung von Schwermetallen.
Wenn Schwermetalle nicht ausgeschieden werden, lagern sie sich in Leber, Milz, Niere, Gehirn, Haut und Schleimhaut ein. Ist die Konzentration von Schwermetallen im Körper zu hoch, kann es zu folgenden Symptomen kommen: Müdigkeit, Depression, Schwindel, Nervosität, Schlafstörungen, Asthma, Haarausfall, Hautprobleme, Leberschäden und Blutveränderungen.
Bei einer Haaranalyse wird die vorbehandelte Haarprobe mit einem sehr präzisen und nachweisstarken Messverfahren
(ICP-Massenspektrometrie) analysiert. Hinzu kommt die Atomabsorption, mit der der Gehalt an Quecksilber im Haar bestimmt wird.
Eine Haaranalyse hat zudem den Vorteil, Hinweise auf mögliche Mängel in der Mineralstoff- und Spurenelementversorgung im Körper zu
Mineralstoffe und Spurenelemente sorgen in unserem Körper für die Aufrechterhaltung der Stoffwechselfunktionen.
So ist z. B. Kupfer für die Funktion einer Reihe von Enzymen mitverantwortlich. Kupfer erleichtert die Resorption und Mobilisation von Eisen; es ist zwar kein Bestandteil des Hämoglobins, aber für dessen Bildung erforderlich. Folgen von Kupfermangel können z. B. Anämie, Infektanfälligkeit oder Schlafstörungen sein. Aber auch eine Kupferüberversorgung kann zu Schäden führen: z. B. Bluthochdruck, Müdigkeit, Migräne.
Fehlt dem Körper z. B. Calcium, holt er es unbemerkt aus den Knochen. Erst im Alter können sich dann die Folgen des sogenannten Knochenschwundes zeigen. Experten schätzen, dass in Deutschland mindestens sieben Millionen Menschen, in der Mehrzahl Frauen, davon betroffen sind.
Auch Magnesiummangel erhöht das Osteoporoserisiko. Magnesium ist der Mineralstoff, bei dem am häufigsten eine Unterversorgung beobachtet wird. Mehr als die Hälfte des körpereigenen Magnesiumbestandes ist in den Knochen gespeichert, aus denen es bei einem Defizit mobilisiert wird. Ein Mangel führt zu einem erhöhtem Herzinfarktrisiko, Migräne und Muskelkrämpfen. Eine Studie hat gezeigt, dass in den Haarproben der meisten Myokardinfarktpatienten ein verminderter Gehalt an Magnesium, Kupfer, Strontium und Barium gefunden wurde, sowie ein erhöhtes Calcium-/Magnesiumverhältnis vorlag. Selbstverständlich liefert die Haaranalyse nur einen Hinweis auf ein Risiko.
Bei Mangel wird Magnesium aus Körperdepots mobilisiert (Knochen) und die Magnesiumkonzentration im Blut konstant gehalten. In dieser Phase kann der Magnesiumgehalt im Haar bereits reduziert sein. Die Haaranalyse gibt einen Wert für die letzten Monate an, während Blut- und Urin-Untersuchungen den Tageswert zeigen.
Fehlt Eisen, kann es zu Appetitlosigkeit, rascher Ermüdbarkeit oder Infektanfälligkeit kommen. Weitere Folgen können Wetterfühligkeit, blasse und spröde Haut sowie brüchiges Haar sein.
Bei einer Haaranalyse wird die Konzentration von 27 Mineralstoffen, lebenswichtigen Spurenelementen und toxischen Elementen, die in den Haaren gespeichert werden, gemessen. Mit der modernen Analytik gelingt es, die enthaltenen Mineralstoffe sowie Spurenelemente sehr genau zu bestimmen. Auch sehr niedrige Gehalte können mit hoher Genauigkeit und Richtigkeit erfasst werden. Nach erfolgter Messung werden die erhaltenen Daten ausgewertet, und eine übersichtliche Grafik sowie ein begleitender Bericht erstellt.
Die Haar-Mineral-Analyse wird in wissenschaftlichen Kreisen kontrovers diskutiert. Sie ist von der WHO für epidemiologische Studien anerkannt und findet im Bereich alternativer Ansätze der Medizin zunehmend Bedeutung.
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