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Pulswickel – was ist das?

Wadenwickel oder Nasse Strümpfe kennen viele. Vielleicht noch aus seiner eigenen Kindheit oder aus Erzählungen der Großeltern.

Wickel und Auflagen gehören zu den bewährten Hausmitteln in der Naturheilkunde.
Schon Pfarrer Kneipp hat sie angewendet und verordnet.

Sie aktivieren die Selbstheilungskräfte ganz natürlich, verbessern die Entgiftung über die Haut und die Tätigkeit des Lymphsystems, lindern den Schmerz und verbessern das Wohlbefinden.

Sie gehören in jede Hausapotheke, denn die Anwendung tut nicht nur Kindern gut, sondern auch Erwachsenen.

Der Pulswickel ist ein Wickel, den man an beiden Handgelenken oder beiden Fußgelenken anbringt.

Sie sind besonders bei Kindern, auch schon bei Babys, aufgrund der kleinen Wirkfläche ein ganz sanfter und doch wirkungsvoller Reiz.

Wann wendet man Pulswickel an?

Pulswickel sind für jedes Alter, schon von Geburt an:

  • Zur Fiebersenkung
  • Bei Müdigkeit und Kopfschmerzen im Fieberanstieg
  • Zur Stärkung des Kreislaufs in allen Fieberphasen
  • Bei Kreislaufproblemen und Kopfschmerzen

Worauf sollte man achten wenn man
Pulswickel bei Fieber anwenden will?

Wir sollten uns wieder ins Gedächtnis rufen, dass Fieber gerade bei Kindern eine Heilwirkung hat.

Das ist schon seit alters her bekannt. Fieber ist eine Methode des Körpers z.B. Krankheitserreger wie Bakterien oder Viren zu bekämpfen und das gestörte innere Gleichgewicht wieder in die Balance zu bringen. Somit ist Fieber eine sehr wertvolle körpereigene Selbstregulation.

Was bewirkt Fieber im Körper?

  • Der Selbstheilungsprozess kommt auf Hochtouren
  • Die Stoffwechselvorgänge werden aktiviert und dadurch können belastende Abbaustoffe schneller ausgeschieden werden.
  • Das Immunsystem wird um ein Vielfaches in seiner Aktivität gesteigert.
  • Die Bildung körpereigener Abwehrstoffe wird durch das Fieber enorm verstärkt.

Gerade bei Kindern kann man nicht immer genau sagen woher das Fieber kommt. Ist es eine Krankheit, eine Aufregung, ein Fieber das nur einen Tag anhält und dann wieder weg ist?

Das kennen Sie sicher als Eltern.

Wichtig ist das Kind zu beobachten.
Ob Fieber behandelt werden muss, zeigt Ihnen nicht nur die gemessene Temperatur, sondern vor allem der Zustand des Kindes. Jedes Kind „verkraftet“ eine erhöhte Körpertemperatur anders und jede Krankheitssituation ist individuell.
Kommt Ihr Kind mit dem Fieber gut zurecht und es trinkt reichlich, so ist ein fiebersenkender Wickel nicht zwingend notwendig. Nur bei Bedarf einsetzen.
Bei Säuglingen oder Kleinkindern reicht in der Regel schon eine Waschung oder der Pulswickel aus.

Wickel nie im Fieber anstieg anlegen, gut zu erkennen wenn das Kind kalte Körperregionen hat oder friert und fröstelt.

Wann ist der Gang zum Arzt angebracht?

  • Bei jeglicher Unsicherheit – besonders bei Säuglingen.
  • Das Fieber sinkt nicht, trotz eines richtig angelegten Waden- oder Pulswickel.
  • Bei Fieber über 40 Grad
  • Es treten zusätzliche Zeichen auf wie: starker Schüttelfrost,Hals- und Ohrenschmerzen, Brechdurchfall, Hautausschlag, starke anhaltende Kopfschmerzen, Nackensteife, Fieberkrampf, kalte Haut trotz Fieber.
  • Das Fieber hält über drei Tage an.
  • Neigen Ihre Kinder zu Fieberkrämpfen so sprechen Sie den individuellen Umgang mit dem Fieber mit Ihrem Arzt ab.

 ➡   Verschiedenste Wickel und nasse Strümpfe finden Sie hier

Was braucht man um Pulswickel anzulegen?

2 Innentücher aus Leinen bzw. eine in 2 Streifen geschnittene Bio Stoffwindel. Sie muss etwa 3-mal um das Handgelenk reichen. Als Außentuch ein paar Pulswärmer.

Am einfachsten ist, Sie benutzen einen Pulswickel von Wickel & Co. So sind Sie wenn nötig gerüstet.

Das Innentuch wird befeuchtet. Das kann einfach nur mit Wasser geschehen oder mit einem Zusatz im Wasser. Z.B. bei Kindern unter 6 Jahren eine halbe Zitrone oder Apfelessig (1 Teil Essig, 3 Teile Wasser) Beides unterstützt die Ableitung der Hitze in das Leinentuch.

Wie geht man mit der Anwendung eines Pulswickel vor?

  1. 100 ml Wasser bereitstellen, eventuell den gewünschten Zusatz hineingeben.
  2. Die Wassertemperatur sollte bei Säuglingen und Kleinkindern etwa bei 2 bis max. 5 Grad, bei älteren Kindern max. 8 bis 10 Grad niedriger sein als die jeweilige Körpertemperatur. Bitte Thermometer verwenden. Nicht bei Frieren oder Frösteln!
  3. Das Innentuch aus Leinen tränken und nur leicht auswringen, nun möglichst faltenfrei am Hand- oder Fußgelenk anlegen und mit dem Zwischentuch aus Baumwolle weiter wickeln. Bevorzugen Sie das Handgelenk beim Pulswickel.
  4. Zum Schluss mit dem Außentuch umwickeln und fixieren.
  5. Anwendungsdauer: solange das Innentuch feucht ist (ca. 10 Minuten), dann abnehmen, das Leinentuch gut auswaschen und nach kurzer Pause (etwa 10 Minuten) den Wickel wiederholen. Nach dreimaligem Wechsel eine mehrstündige Pause einlegen.

Textquelle: Buch Wickel & Co. Bärenstarke Hausmittel für Kinder

Wir sind der Meinung, dass das Buch Wickel & Co. Bärenstarke Hausmittel für Kinder auch in jede Hausapotheke gehört.

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